SmartHome: moderne Haussteuerung macht Ihr Zuhause intelligent

Smarte Steuerung

Wie funktioniert eine intelligente Haussteuerung?

Damit ein smartes Zuhause auch alle gewünschten Funktionen übernehmen kann, werden smarte Geräte wie Steckdosen, Heizthermostate, Saugroboter, Tür- und Fensterkontakte etc. eingesetzt. Diese Geräte und technischen Komponenten sind vernetzt und befinden sich alle in einem gemeinsamen digitalen Datennetz. Damit sie miteinander kommunizieren können und die gewünschten Alltagsaufgaben bzw. Funktionen dann auch wirklich ausgeführt werden, gibt es eine Steuerungszentrale. Sie ist sozusagen das Gehirn Ihres Smart Homes. Die zentrale Haussteuerung kann ein Server oder eine Smart Home-Hub sein. Gleichbedeutend wird auch von „Gateway“, „Bridge“, „Basisstation“ oder „Smart Home-Zentrale“ gesprochen. Und in der Steuerzentrale laufen alle Informationen zusammen. Dafür werden Sensoren und Aktoren eingesetzt:

 

  • Sensoren im SmartHome
    Sensoren können bestimmte Eigenschaften in der Umgebung wahrnehmen, wie z. B. Feuchtigkeit, Bewegung, Helligkeit oder Temperatur. Man könnte sie bildlich gesprochen mit unseren Sinnesorganen vergleichen. Sie messen und erfassen kontinuierlich die entsprechenden Eigenschaften bzw. erfassten „Reize“. Diese chemischen und physikalischen Größen werden dann in elektrische Signale umgewandelt und an die Steuerungszentrale gesendet. 
  • Aktoren im SmartHome 
    Die Steuerzentrale wertet die erhaltenen Daten der Sensoren aus. Wenn die Steuerungszentrale erkennt, dass eine Handlung erfolgen muss, dann sendet sie das elektrische Signal an den jeweiligen Aktor. Aktoren sind also technische Komponenten, die eine Handlung veranlassen bzw. durchführen. Dabei kann es sich um eine Leuchte mit Bewegungsmelder handeln, eine Funksteckdose mit Zeitschaltfunktion oder auch einfach nur die Kaffeemaschine für den Frühstückskaffee. 

Sämtliche Daten der Sensoren sowie alle Steuerungsbefehle an die Aktoren werden durch WLAN, Mobilfunk, Bluetooth oder Datenkabel (KNX) empfangen und weitergeleitet. Erst wenn alle Sensoren und Aktoren mit der Steuerungszentrale zusammenarbeiten, dann ist Ihr Haus smart. Damit Ihre smarte Haussteuerung genau das macht, was Sie sich persönlich wünschen, hinterlegen Sie die entsprechenden Zeitpläne nach Wochentag, die passenden Regeln und Routinen. Dies programmieren Sie über verschiedene Bedienelemente wie smarte Schalter, Touchscreen-PCs an der Wand oder auch per App auf Ihrem Tablet oder Smartphone. 

 
Wichtig zu wissen: Ihre intelligente Haussteuerung gibt Ihnen auch detaillierte Informationen zu Ihrem persönlichen Energieverbrauch. So können Sie jederzeit ablesen, wie viel Energie in einem bestimmten Zeitraum und/oder in einem Raum verbraucht wurde. Aktuelle Verbrauchsdaten können abgerufen werden und sogar Vergleichsdaten aus dem Vorjahr. So decken Sie versteckte Stromverbraucher auf und sparen Energie.

Was kann ich in einem SmartHome alles steuern?

Eigentlich gibt es in der heutigen SmartHome-Haustechnik so gut wie nichts, was nicht steuerbar wäre. Also stehen Ihnen technisch gesehen alle Möglichkeiten offen. Sie können aber auch zunächst klein anfangen und einzelne Bereiche mit smarter Technik ausrüsten.
Hier ein Überblick, welche Bereiche in Ihrem Zuhause Sie smart machen können:

  • Heizung
  • Beleuchtung
  • Unterhaltung
  • Sicherheit
  • Beschattung
  • Klimatisierung

 

Wie programmiere ich ein SmartHome?

Ein SmartHome ist erst dann richtig smart, wenn bestimmte Abläufe und Funktionen einfach im Hintergrund zuverlässig durchgeführt werden. Diese Regeln, Routinen oder Szenen werden programmiert und die SmartHome-Steuerzentrale sorgt dann dafür, dass sie automatisiert über den Tag verteilt ablaufen. 
Zu diesen Automationen können WENN-DANN-Verknüpfungen zählen. Hier ein Beispiel: „WENN jemand bei Dunkelheit durch das Eingangstor geht, DANN sollen alle Leuchten bis zur Haustür angehen“. Ebenfalls können Zeitprofile festgelegt werden: „Im Sommer fahren die Jalousien um 22:00 Uhr runter“. 
Zusätzlich können auch individuelle Personen-Profile angelegt werden. Durch das eigene Smartphone wird die Person identifiziert und die individuellen Einstellungen werden abgerufen. Wenn die Person das Haus verlässt, wird in ihrem Zimmer die Beleuchtung ausgeschaltet. Und sobald die Person zurückkehrt, geht in dem Zimmer das Licht wieder an. 

 
Wichtig zu wissen: Die bei Neubauten und Sanierungen verwendeten BUS-Systeme mit Kabelverbindungen werden über fest eingebaute Wanddisplays programmiert und gesteuert. Zusätzlich ist eine mobile Steuerung möglich. Dagegen werden Funksysteme per App oder über die Benutzeroberfläche im Internet programmiert und gesteuert. 

Haussteuerung intuitiv mit App bedienen

Die Bedienung eines SmartHomes sollte auf jeden Fall eines sein: einfach. Und dafür werden Apps eingesetzt, die intuitiv auf dem Smartphone, Tablet oder PC zu bedienen sind. Natürlich kann ein SmartHome auch im Haus per App gesteuert und personalisiert werden. Dafür werden spezielle Smart Home-Displays eingesetzt, die alle Informationen rund um Ihre Hausautomation zusammenfassen und visualisieren. So können Sie alle Geräte (wie Rollläden, Beleuchtung, Heizung etc.) im Haus, die in die Haussteuerung eingebunden sind, steuern. Mit der App werden Ihre Eingaben umgesetzt und sie bietet Hilfe sowie Anregungen. Grundsätzlich ist die Bedienung der Apps sehr intuitiv und leicht, sodass auch Einsteiger sie einfach nutzen können. Die meisten Apps sind für iOS und Android erhältlich.

Sprachsteuerung im SmartHome

Immer beliebter wird die Steuerung des SmartHomes per Sprache. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Sprachassistenten ebenfalls in Ihrem Netzwerk mit eingebunden sind. Dann leiten die virtuellen Assistenten wie „Alexa“, „Siri“ und Goggle Assistant Ihre ausgesprochenen Befehle direkt an die Haussteuerungszentrale weiter. Und diese sorgt dann dafür, dass Ihre gewünschten Aktionen durchgeführt werden. Die Sprachsteuerung ist mit Sicherheit die einfachste und natürlichste Möglichkeit, die Automation Ihres SmartHomes zu steuern. Auf jeden Fall ist sie sehr bequem. Denn die Wege zum Smartphone, Tablet oder PC entfallen einfach, wenn man beispielsweise die Temperatur oder die Beleuchtung ändern möchte. 

Vorteile einer mobilen Haussteuerung im SmartHome

Das ganze Haus von unterwegs steuern? Eine mobile Haussteuerung macht das möglich. Dabei ist es egal, ob Ihr SmartHome ein Kabel- oder ein Funksystem ist. Wichtig ist die Verbindung aller smarten Geräte mit dem Internet und schon sind sie auch von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet steuerbar. Das hat natürlich einige Vorteile: Es zieht ein Gewitter auf und Sie sind gerade unterwegs. Und die Markisen auf dem Balkon sind noch ausgefahren. Normalerweise müssten Sie jetzt schnell wieder nach Hause fahren. Aber mit dem smarten Zuhause können Sie dies einfach mit Ihrem Smartphone erledigen. Auch können Sie direkt kontrollieren, ob Sie tatsächlich die Kaffeemaschine ausgeschaltet haben. 

Fazit: Eine Haussteuerung sorgt für Sicherheit und Komfort

Das Thema SmartHome und intelligentes Wohnen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Inzwischen ist die SmartHome-Technologie so umfassend und ausgereift, dass sie sich in jedem Haus realisieren lässt. Wichtig sind eine gute Planung und die Entscheidung für ein System. Dieses sollte Ihren eigenen Anforderungen an Ihr zukünftiges SmartHome entsprechen und auch den baulichen Gegebenheiten angepasst sein. 

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